4 deutsche Finalisten bei den SXSW Interactive Innovation Awards

Am 9. März startet mit dem South by Southwest-Festival (SXSW) in Austin, Texas das wohl spektakulärste  Event, das die Kreativ- die Startup-Welt vereint. Der StartupSpot wird vor Ort sein und berichten, vor allem über deutsche Erfolge. Vier Projekte aus Hamburg und Berlin haben es jetzt ins Finale des Interactive Innovation Awards geschafft.


Die 21. jährlichen SXSW Interactive Innovation Awards, die von KPMG vergeben werden, zeichnen die spannendsten technischen Entwicklungen in der vernetzten Welt aus. Am 11. März stellen sich alle Finalisten der Öffentlichkeit vor, und am 13. März folgt die große Siegerzeremonie.

Ausgezeichnet werden die besten und zukunftsweisendsten Projekte aus Bereichen wie Gesundheit und Biotech, Virtual und Augmented Reality, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Datensicherheit, Smart City und vieles mehr. Die 65 Finalisten in 13 Kategorien stellen ihre Arbeiten für die SXSW-Teilnehmer aus, die über den Gewinner des People’s Choice Award abstimmen. Neben den Siegern in den einzelnen Kategorien  sechs weitere Auszeichnungen bekannt gegeben. Darunter sind Best of Show, Breakout Trend of the Event, Speaker of the Event und Meme of the Year.

Berlin stellt einen, eine Hamburger Kreativschule gleich drei Finalisten

Schaut man sich die Liste der Kandidaten an, wird schnell deutlich, dass die überwiegende Zahl aus den USA stammt. Umso größer der Erfolg für die vier deutschen Finalisten. Als erster zu nennen wäre in der Kategorie „Privacy & Security“ das Berliner Unternehmen botswatch. botswatch hat eine Technologie entwickelt, die Erkennung und Analyse von Botaktivitäten auf digitalen Plattformen in Echtzeit ermöglicht. Die Software hilft zu verstehen, welchen Einfluss Bots auf die öffentliche Meinung haben, und ermöglicht rechtzeitige Reaktionen.

Bei SXSW gleich dreifach vertreten ist die Hamburger Dependance der Miami Ad School. Der Hattrick gelang in der Kategorie „Student Innovation“. Erster Kandidat ist ein Chatbot für den Facebook Messenger, der in Notfällen Blutspender und -empfänger mit übereinstimmenden Blutgruppen zusammenbringt. Auch die anderen beiden preiswürdigen Projekte stammen aus dem Gesundheitsbereich. Das für Samsung entwickelte MagicBed, macht aus einem Bett zu einem Vehikel, das durch virtuelle Welten reist und Kindern damit den Krankhausaufenthalt erleichtert. Und der Philips HaptoCube ermöglicht Patienten und ihren Angehörigen, auch über räumliche Distanz eine Art von Körperkontakt zu halten. Wie das geht, zeigt das Video oben.

Beitragsbild von den Interactive Innovation Awards 2017 von Christina Pradhan

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