Blaue Sonne bringt schwarze Gojibeere nach Deutschland

Das Startup Blaue Sonne bringt die schwarze Gojibeere aus der Mongolei nach Deutschland. Das reine Naturprodukt mit dem EU-Bio-Siegel weist 14-mal mehr Antioxidantien auf als die rote Goji. Ein Das Familienunternehmen aus Kraichtal bei Karlsruhe importiert exklusiv in die Europäische Union.

Warum noch eine Gojibeere? Lebensmittelchemiker bestätigen: Die Blaue Sonne, wie die schwarze Gojibeere noch genannt wird, enthält 14-mal mehr Antioxidantien als ihre rote Schwester. Das heißt, sie absorbiert besonders gut die sogenannten freien Radikale, die von vielen Biochemikern für den Alterungsprozess verantwortlich gemacht werden. Im Vergleich zu anderen gesunden Lebensmitteln wie Himbeeren, Walnüssen oder Cranberrys enthält die Blaue Sonne zudem ein Vielfaches an Eisen, Calcium, Taurin, Niacin und Vitamin C sowie die bekömmlichen ungesättigten Fettsäuren. Kein Wunder also, dass die Nomaden in ihrer mongolischen Heimat ihr nachsagen, dass sie bei Herzbeschwerden, Krebs und Diabetes helfen und sogar die Lebenskraft, das sogenannte Chi, wieder auffüllen soll.

Schon optisch ist die Blaue Sonne als Getränk ein Genuss.

Im Gegensatz zur roten Gojibeere wächst die Blaue Sonne völlig wild in der mongolischen Steppe. Sie wird dort von Hand gepflückt und ohne chemische Zusätze in der Sonne getrocknet. Jegliche Industrie ist tausende Kilometer entfernt. So ist die schwarze Gojibeere aus der Mongolei gänzlich unbelastet von Pflanzenschutzmitteln und sonstigen Umweltgiften und wurde dafür auch mit dem EU-Bio-Siegel ausgezeichnet. Bei der Ernte wird höchster Wert auf ökologische sowie soziale Verträglichkeit gelegt. Die gepflückte Menge unterliegt strengen Einschränkungen, um das empfindliche ökologische Gleichgewicht nicht zu stören. Zudem werden die mongolischen Pflücker für ihre Arbeit überdurchschnittlich bezahlt.

Die Verzehrmöglichkeiten für die Blaue Sonne sind vielfältig

Ähnlich wie die rote Gojibeere kann sie Müslis oder Smoothies beigemischt werden. Hier genügt aufgrund der höheren Nährstoffkonzentration jedoch schon eine geringere Tagesration von zehn bis fünfzehn Beeren. Wer die Blaue Sonne genießen will, wie die mongolischen Nomaden es seit Jahrhunderten tun, sollte die Beeren einmal mit Wasser aufgießen. So entsteht ein tiefblaues Getränk, das leicht bitter schmeckt. Ein wenig wie Assamtee, aber doch irgendwie süßer. Mit einem Spritzer Zitrone geht im Glas die mongolische Sonne auf – das Wasser nimmt dann aufgrund des veränderten pH-Wertes einen satten Purpurton an.

Das Gründerpaar Schulz mit den beiden Kindern.

Die Entdeckung dieses blauen Wunders ereignete sich ganz zufällig. Anett Schulz, Mitgründerin und -inhaberin von Blaue Sonne, lernte die schwarze Gojibeere 2008 auf einer Rundreise durch die mongolische Steppe kennen. Die dortigen Nomaden trinken sie als heißen Aufguss und schwören auf ihre besonderen Heilkräfte. Angeblich soll sie sogar blinde Kamele heilen. Zunächst nur mit einer kleinen Probe versehen, kehrte Anett nach Deutschland zurück. Dort baute sie zusammen mit ihrem Mann Tobias zunächst Naturkost Schulz auf – einen kleinen Betrieb, der Menschen wieder stärker zur ursprünglichen Nahrung zurückführen will. 2017 ist es nun soweit: Unter dem Namen Blaue Sonne bietet Familie Schulz die besondere Beere jetzt exklusiv in Deutschland und dem europäischen Ausland an.

Fotos: Blaue Sonne

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