#Female Founder Nina Blasberg: „Aus Fehlern lernt man wahnsinnig schnell.“

Im Rahmen unseres StartupSpot Female Founders stellen wir euch heute Nina Blasberg vor, Gründerin von myonbelle. Das Startup bietet seinen Kundinnen Deutschlands erste Mode Flatrate. Das bedeutet, dass sich die Kundinnen für einen monatlichen Fixpreis auf der Webseite anmelden können und für diesen dann so oft sie möchten neue Kleidungsstücke zugesendet bekommen. Diese können sie dann beliebig lange tragen und bei Bedarf nach etwas Neuem einfach zurücksenden und austauschen.

„Wir bieten Frauen in Deutschland Zugang zum unendlichen Kleiderschrank“, so Nina über ihr Startup. Inspiration für dieses unternehmerische Konzept waren Vorbilder aus den USA, unter anderem Rent the Runway und Le Tote. Ninas Plan für die kommenden zwölf Monate ist es, das Geschäftsmodell weiter in Deutschland zu verbreiten. Hiermit soll ein starkes Wachstum einhergehen, sowohl was die Kundenanzahl, als auch das Sortiment angeht. Wir freuen uns sehr, dass die Gründerin sich die Zeit genommen hat, fünf Fragen zu ihrem Unternehmertum zu beantworten!

Das Startup myonbelle bietet seinen Kundinnen Deutschlands erste Mode Flatrate.

 

Liebe Nina, was hat dich zum Gründen animiert?  

Es ist ein ganz anderes Gefühl, den eigenen Traum zu verwirklichen, als seine Zeit gegen Geld zu tauschen. Als Gründerin hat man wahnsinnig viele Herausforderungen zu meistern und der Arbeitsalltag gleicht einer Achterbahnfahrt. Trotzdem ist es viel erfüllender als ein 9-to-5 Job. 

 

 Wieso hast du dich für die Commerce Branche entschieden?  

Der Bereich Handel interessiert mich sehr – gepaart mit der Digital Komponente. Bei der Suche nach einem geeigneten Geschäftsmodell kam dann eins zum anderen. 

 

Was sind deine größten Herausforderungen?  

Wachstum stellt meist die größte Herausforderung dar. Zum einen muss natürlich das Produkt attraktiv sein. Zusätzlich muss ein skalierbarer Marketingkanal gefunden und die Dynamik, die mit einem entsprechenden Wachstum einhergeht, gemanagt werden.

 

Nina Blasberg ist Gründerin von myonbelle.

 

Aus welchem deiner Fehler hast du am meisten gelernt?  

Alles funktioniert nach dem Trial und Error Prinzip. Ausprobieren – wenn es funktioniert weiter machen, wenn es nicht funktioniert daraus lernen und die Richtung ändern. So lernt man wahnsinnig schnell. Fehler passieren ständig – aber so lange man jeden Fehler nur einmal macht ist das in Ordnung. 

  

Hast du Wünsche an die Politik, wenn es um die Förderung von Gründerinnen geht?  

In Deutschland eine andere Kultur fördern – eine, die statt Angst den Mut macht, den es zum Gründen dringend braucht. Anderen Frauen, die ebenfalls überlegen zu Gründen, rate ich stets: Traut euch – lernen tut man immer.

   

Vielen Dank für das schöne Gespräch! Hier erfährt ihr mehr über Nina und ihre Aktivitäten:  

 

 www.myonbelle.de

Über den StartupSpot Female Founders

Es gibt sie, die Gründerinnen – und wir machen sie jetzt sichtbar! Mit dem StartupSpot Female Founders haben wir eine nationale Datenbank geschaffen, in der alle Startups mit mindestens einem weiblichen Gründungsmitglied zu finden sind. Dort bieten wir einen permanenten Einblick über die Entwicklung des Startup-Ökosystems, das von weiblichen Gründern mitgeprägt wird. Über 25 % der deutschen Startup-Teams haben mindestens ein weibliches Gründungsmitglied. Diese Zahl macht deutlich, dass weibliche Gründer keine Randerscheinung mehr sind! Gemeinsam mit unserer Schirmherrin Dagmar Wöhrl, unseren Ambassadoren und unseren Partnern QVC NEXT und Digital Media Women sorgen wir für mehr Sichtbarkeit von weiblichen Rolemodels und ihren Erfolgen! Spannende Geschichten über starke Gründerinnen erwarten euch hier in unserem Female Founders Dossier.