#FemaleFounder Jasmin Redweik: „Ich habe gelernt, auf mein Bauchgefühl zu hören.“

Das Startup BALIS stellt Erfrischungsgetränke aus Basilikum und Ingwer her. Dabei stellt das junge Unternehmen an seine Produkte einen hohen Anspruch von Premium-Qualität, außergewöhnlichem sowie zeitlosem Design und Nachhaltigkeit. BALIS hat es sich zum Ziel gesetzt, frischen Wind in die Welt der Erfrischungsgetränke und Filler zu bringen. Ganz nach dem Motto: GOOD DRINKS – MADE EASY.

Jasmin Redweik ist die Gründerin des Food Startups, das seit seiner Gründung 2016 bereits einige Erfolge feiern konnte. Unter anderem wurde BALIS im Rahmen des Food Innovation Camps 2018 der FOOD AWARD in der Sonderkategorie „Bestes Getränk“ verliehen. Im Zusammenhang mit unserem StartupSpot Female Founders möchten wir euch Jasmin genauer vorstellen und freuen uns deshalb sehr, dass sie sich die Zeit genommen hat, fünf Fragen zu ihrem Unternehmertum zu beantworten!

Das Münchner Startup BALIS stellt Erfrischungsgetränke aus Basilikum und Ingwer her.

 

Liebe Jasmin, was hat dich zum Gründen animiert?

Es gab im Wesentlichen drei Antreiber, die mich zum Gründen gebracht haben. Erstens, Selbstverwirklichung: Meine Ideen Wirklichkeit werden lassen, ohne Wenn und Aber. Zweitens, Selbstbestimmung: Selbst zu bestimmen, was, wo, wie, wann und mit wem ich arbeite. Und drittens, Selbstverwertlichung: meine eigenen Werte aktiv zu leben und weiterzugeben.

 

Was sind deine größten Herausforderungen?

Wir haben schönerweise echt sehr viel zu tun – so viel, dass wir alle kaum hinterherkommen. Hier gilt es dann wirklich sehr stark zu priorisieren: was ist gerade wirklich wichtig und dringend. Und das kommt dann zuerst. Das jede Woche oder sogar auf täglicher Basis zu machen, ist extrem wichtig für mich und aber auch immer wieder schwer das durchzuziehen und sich nicht ablenken zu lassen.

Die andere Herausforderung ist sicher auch, dass ich mir genügend Pausen gönne. Mir macht es super viel Spaß mit BALIS und ich bin mit Leidenschaft dabei. Dennoch muss man sich einfach Pausen gönnen, oder sich dazu zwingen. Weil es anders langfristig nicht geht.

 

Aus welchem deiner Fehler hast du am meisten gelernt?

Generell habe ich im Laufe der Zeit gelernt, dass ich mich absolut auf mein Bauchgefühl verlassen kann, wenn es um Entscheidungen aller Art geht. Und wann immer ich diesem Gefühl nicht gefolgt bin, sondern eher den Meinungen anderer, dann war es der falsche Weg. Ein super wichtiges und schönes Learning für mich.

 

BALIS Gründerin Jasmin Redweik. Foto: Anne Kaiser

 

Was rätst du anderen Gründerinnen?

Sich zu zeigen, mutig zu sein und sich ein starkes Netzwerk aufzubauen. Wir Frauen neigen immer noch gern dazu, uns unter Wert und jenseits unserer wahren Fähigkeiten zu verkaufen. Wir dürfen und sollen wieder mehr an uns glauben und das auch nach außen zeigen. Für das Gründen selbst bzw. die Anfangsphase macht es zudem Sinn, dass man eine regelmäßige Einkommensquelle hat, die zumindest die Fixkosten abdeckt und man aber gleichzeitig genügend Zeit hat, um am eigenen Unternehmen oder neuen Ideen zu arbeiten. So habe ich das bei BALIS und meiner vorherigen Tätigkeit bei Deloitte Digital gemacht – und konnte auf die Weise einen echt sanften Übergang von der Anstellung zur Selbstständigkeit schaffen.

 

Da ihr den FIC 2018 FOOD AWARD „Bestes Getränk“ für euch entschieden habt, konntet ihr ein Listing in ausgewählten REWE Märkten gewinnen. Wann dürfen wir uns denn über BALIS in den Supermarktregalen freuen?

Ja, total schön – da sind wir echt stolz drauf! Vor allem, weil diese Kategorie dann im Grunde extra für uns ins Leben gerufen wurde. Wir arbeiten mit Hochdruck im Hintergrund daran alles aufzusetzen und vorzubereiten. Wir hoffen, dass wir hier spätestens Anfang Q3 komplett loslegen können, wenn es noch früher wird… umso besser!

 

Vielen Dank für das schöne Gespräch! Mehr über Jasmin und ihre Aktivitäten erfahrt ihr hier:

 

 www.jasminredweik.de

 

Über den StartupSpot Female Founders

Es gibt sie, die Gründerinnen – und wir machen sie jetzt sichtbar! Mit dem StartupSpot Female Founders haben wir eine nationale Datenbank geschaffen, in der alle Startups mit mindestens einem weiblichen Gründungsmitglied zu finden sind. Dort bieten wir einen permanenten Einblick über die Entwicklung des Startup-Ökosystems, das von weiblichen Gründern mitgeprägt wird. Über 25 % der deutschen Startup-Teams haben mindestens ein weibliches Gründungsmitglied. Diese Zahl macht deutlich, dass weibliche Gründer keine Randerscheinung mehr sind! Gemeinsam mit unserer Schirmherrin Dagmar Wöhrl, unseren Ambassadoren und unseren Partnern QVC NEXT und Digital Media Women sorgen wir für mehr Sichtbarkeit von weiblichen Rolemodels und ihren Erfolgen! Spannende Geschichten über starke Gründerinnen erwarten euch hier in unserem Female Founders Dossier.