Das Event "Moin Hamburg, Shalom Israel! Lets talk about B2B Opportunities: Cyber Security" in Be’er Sheva.

„Moin Hamburg, Shalom Israel“– Gastbeitrag von Lukas Gabriel Wiese

Im November 2016 lud die Deutsch-Israelische Gesellschaft Hamburg (DIG) unter dem Motto „Moin Hamburg, Shalom Israel: Let’s talk about B2B Opportunities!“ Vertreter aus Wirtschaft und Politik zur Informations- und Austauschveranstaltung ins Mindspace ein. Es wurden Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Hamburg und Israel im Startup-Bereich diskutiert und die Veranstaltung inspirierte dazu, sich noch intensiver mit dem israelischen Startup-Ökosystem zu beschäftigen. Im Rahmen des German Israeli Startup Exchange Program (GISEP) des Bundesverbandes Deutsche Startups e.V. (Startup-Verband) öffnet sich Hamburg als das „Tor zur Welt“ nun weiter für die israelische Startup-Szene.

 

Lukas Wiese und Carsten Ovens beim Vorstellen des GISEP.

Lukas Wiese und Carsten Ovens beim Vorstellen des GISEP.

Eine engere Kooperation zwischen Hamburg und der Startup-Nation Israel ist für beide Seiten von Vorteil. Innovative Gründer aus Israel sowie Hamburgs Industrie und Mittelstand ergänzen sich ideal. Auf der einen Seite ist Israel eine der fruchtbarsten Länder für innovative Unternehmen, die durch den kleinen Binnenmarkt von Anfang an international ausgerichtet sind und bei ihren Expansionsbestrebungen besonders mit dem Kunden- und Marktzugang zu kämpfen haben. Auf der anderen Seite ist die deutsche Wirtschaft geprägt von großen Industriekonzernen sowie erfolgreichen kleinen und mittleren Unternehmen, die nach mehr Innovationen streben und vor den Herausforderungen der Digitalisierung sowie der Industrie 4.0 stehen. Beim Zusammenbringen der beiden Ökosysteme gilt es daher die jeweiligen Stärken zu nutzen und an die Synergiepotentiale beider Länder anzuknüpfen.

Mit dem GISEP baut der Startup-Verband erstmals eine sichtbare Brücke zwischen den beiden Ländern und positioniert sich als erste Kontaktadresse aus beiden Startup-Ökosystemen. Das GISEP erleichtert sowohl israelischen als auch deutschen Startups, die in das jeweilige Zielland expandieren möchten, als neutraler Lotse den Zugang zum anderen Ökosystem. Das Pilotprojekt geht dabei über die beiden Startup-Hubs Berlin und Tel Aviv hinaus und vernetzt die Gesamtheit der beiden Ökosysteme.

In Zusammenarbeit mit GISEP-Botschafter Carsten Ovens (Mitglied der Hamburgischen Bürgschaft) hat das GISEP nun die Fortsetzung der Veranstaltungsreihe „Moin Hamburg, Shalom Israel! Let’s talk about B2B Opportunities“ in Israel organisiert. Während einer zweitägigen Tour durch Israel wurden durch drei Veranstaltungen an den Standorten Be’er Sheva, Tel Aviv und Ra’anana den israelischen Gründern die wirtschaftlichen Möglichkeiten in den Bereichen Cyber Security, Media und MedTech vorgestellt und durch Unternehmensvertreter auch konkret angeboten. Unterstützt wurde die Tour auch durch lokale Partner vor Ort, wie z.B. dem Dachverband der israelischen High-Tech-Wirtschaft „IATI – Israel Advanced Technology Industries“ oder der „Tech7“ Cyber Security Community.

 

Carsten Ovens erläutert die Key Facts über die Hansestadt.

Carsten Ovens erläutert die Key Facts über die Hansestadt.

Zum Auftakt fand am 22.03.2017 in Be’er Sheva, dem Zentrum der israelischen Cyber Security Szene, die Veranstaltung „Moin Hamburg, Shalom Israel! Lets talk about B2B Opportunities: Cyber Security“ in Zusammenarbeit mit Deutsche Telekom Capital Partners statt. Am 23.03.2017 hat sich der next media accelerator im Rahmen von „Moin Hamburg, Shalom Israel! Lets talk about B2B Opportunities: Media“ in Tel Aviv präsentiert. Zum Abschluss hat Philips bei „Moin Hamburg, Shalom Israel! Lets talk about B2B Opportunities: MedTech“ in Ra’anana den in Hamburg neu gegründeten „Health Innovation Port“ vorgestellt.

Durch die drei Veranstaltungen konnte das GISEP nicht nur für den Wirtschaftsstandort Hamburg im israelischen Startup-Ökosystem werben, sondern auch israelische Startups durch wichtige B2B Kontakte bei ihrer Expansion an die Elbe unterstützen. Carsten Ovens, GISEP Botschafter und Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, sagte: „Das Feedback zu unseren drei Events zeigt deutlich, dass Interesse und Bereitschaft grundsätzlich vorhanden sind. Mit dem GISEP unterstützen wir dabei, bislang fehlende Brücken zu bauen.“

Weitere Informationen zum GISEP findet ihr hier.

 

Über Lukas Gabriel Wiese

Lukas Gabriel Wiese ist „Head of Research“ und „Project Lead GISEP“ beim Bundesverband Deutsche Startups e.V. In dieser Position verantwortet Lukas das Projektmanagement für den Deutschen Startup Monitor (DSM) sowie die Projektleitung des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten German Israeli Startup Exchange Program (GISEP). Davor absolvierte Lukas seinen Master of Public Policy (MPP) an der Hertie School of Governance in Berlin sowie der Wirtschaftsuniversität Luigi Bocconi in Mailand.

 

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