Christian Maas, einer der Gründer vom Netzwerk Startup Tübingen.

„Homeoffice, da im Coworking-Space ja meist doch einer telefoniert“ #PingPong mit myNFP

Und weiter geht’s mit dem nächsten Ping Pong-Interview! Heute haben wir den Gründer von der Zyklus-Software myNFP Christian Maas bei uns am Spieltisch. Neben seinem sehr erfolgreichen Startup, gehört er außerdem zum Team, das Startup Tübingen ins Leben gerufen hat. Aber jetzt endlich der Aufschlag:

 

VC oder Bootstrapping?

Bootstrapping. Ich hab gar kein Interesse an schnellem Wachstum und so redet mir kein VC rein.

 

Twitter oder Facebook?

Facebook, wenn es sein muss. Besser noch: Eigene Plattform und SEO

 

Instagram oder Youtube?

YouTube

 

Crowdinvesting oder Crowdfunding?

Crowdfunding. Das ist näher am Kunden und darum geht es bei dem Produkt doch, oder?

 

Homeoffice oder Coworkingspace?

Homeoffice, da im Coworking-Space ja meist doch einer telefoniert

 

Berlin oder Rhein-Main?

BaWü

 

Unicorn oder Gesundes Wachstum?

Gesundes Wachstum

 

Accelerator oder Business Angel?

Self-Funding und ein paar Kumpels für die strategische Unterstützung

 

Tech oder Food?

Tech und Food

 

Apple oder Microsoft?

Apple

 

Skype oder persönliches Meeting?

E-Mail für fast alles, dann persönliches Treffen. Skype habe ich für Business-Sachen noch nie benutzt

 

Nachtarbeiter oder Frühaufsteher?

Gezwungenermaßen Frühaufsteher. Mein Sohn weckt mich bedingungslos um 7:30 Uhr

 

Revolutionär oder Realist?

Realist. Ich bin skeptisch, wenn jemand sich oder seine Firma selbst als revolutionär oder innovativ bezeichnet. Das können andere über einen sagen. Alles andere ist illusorisch – und daher unrealistisch 😉

 

Software oder Hardware?

Ganz klar Software.

 

GmbH oder UG?

Geschäftsform ist anfangs überbewertet. Gewerbe anmelden, fertig. Wenn man dann mal ein paar Kunden hat, kann man nochmal neu über die Unternehmensform nachdenken. Ohne Kunden braucht man kein Unternehmen und keine Rechtsform.

 

Eigenbrödler oder Herdentier?

Eigenbrödler

 

Was war Dein lehrreichster Fehler?

Hmm, Fehler impliziert, dass es da was gibt, was ich ganz anders gemacht hätte. Da ich aber mit meiner Situation zufrieden bin, wollte ich gar nichts anders gemacht haben. Insofern: Schwierige Frage, keine Antwort.

 

Welchen Tipp möchtest du Nachwuchsgründern geben?

Die Schwierigkeit ist nicht, ein Produkt umzusetzen. Schwierig ist es, das Produkt so zu reduzieren, dass man innerhalb weniger Wochen erste Kunden bekommt und sich nicht selbst was vormacht – das geht nämlich ganz schnell in der Startup-Szene: Firmengründung, Anwälte, Investorensuche, Pitches hier, Pitches da, Wettbewerbe, Gründertreffen. Man kann „Startup spielen“ und sich als Entrepreneur benehmen, ohne auch nur einen Cent Umsatz zu machen. Dabei geht es doch darum, ein Produkt auf den Markt zu bringen, das ein Problem von Menschen löst. Fragt euch: Was muss alles weg, damit ich in 4 Wochen launchen kann?

 

Vielen Dank für das Gespräch!

 

myNFP im StartupSpot Baden-Württemberg

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