Premierenfeier des StartupSpot Female Founders: Wir brauchen mehr Gründerinnen!

Am Donnerstag war die Premiere unseres StartupSpot Female Founders – das haben wir natürlich kräftig gefeiert und dabei in spannenden Gesprächen viele neue Erkenntnisse gewonnen. Warum Frauen unbedingt in Gründerteams gehören, welche überraschenden Ergebnisse unsere Datenbank liefert und wie wir noch mehr Frauen zum Gründen bewegen wollen, verraten wir in diesem Bericht!

Noch gibt es in der Startup-Welt viel zu wenig Gründerinnen. Es sind aber jetzt schon mehr, als den meisten bewusst ist. Das ist eine der wichtigsten Neuigkeiten, die Sina Gritzuhn und Sanja Stankovic, Initiatorinnen des StartupSpot Female Founders, auf unserer großen Launchparty verkünden konnten. Rund 25 % der Gründungsteams haben mindestens ein weibliches Mitglied. Das ist ein Ergebnis der Auswertung unserer Datenbank, die noch viele weitere aufschlussreiche Fakten liefert.

Sina Gritzuhn stellt den StartupSpot Female Founders vor.

So beschränken sich Startups mit Gründerinnen keineswegs auf vermeintliche Frauenthemen, sondern sind in allen Branchen zu finden, von E-Commerce bis Tech. Auch sonst unterscheiden sie sich kaum von rein männlichen geführten Startups. Endlich einen fundierten Überblick über das Ökosystem aus weiblicher Sicht zu bieten, ist das eine Anliegen des StartupSpot Female Founders. Das andere ist, Frauen zum Gründen zu inspirieren und erfolgreichen Gründerinnen zu noch mehr Sichtbarkeit zu verhelfen.

Schirmherrin Dagmar Wöhrl grüßte per Video

Unterstützt wird die Initiative von einer ganzen Reihe namhafter Ambassadoren, sowohl Frauen als auch Männer. Schirmherrin ist die erfolgreiche Politikerin und Unternehmerin Dagmar Wöhrl, zuletzt in Erscheinung getreten als Investorin in „Die Höhle der Löwen“.

Viel beschäftigt wie sie ist, konnte sie zur Eröffnungsfeier leider nicht persönlich erscheinen, meldete sich aber per Videobotschaft. In der bekräftigte sie ihr Engagement für mehr Gründerinnen und betonte die Bedeutung von gemischten Führungsteams. Einiges spricht nämlich dafür, dass die erfolgreicher und besser arbeiten als reine Männergemeinschaften.

Katrin Lange von QVC Next und Sanja Stankovic

QVC Next und zwei weitere Ambassadorinnen stellten sich vor

Im Hamburger Musikklub Volt, wo die Party stattfand, konnten wir drei weitere Botschafterinnen live auf der Bühne begrüßen. Vor gut 100 geladenen Gästen stellte zunächst Katrin Lange QVC Next vor. QVC Next unterstützt als Partner nicht nur unser Projekt, sondern macht sich insgesamt für Startups stark. Dabei hat das internationale Handelsunternehmen QVC (Jahresumsatz allein in Deutschland: 900 Millionen US-Dollar!) gerade mit Gründerinnen besonders gute Erfahrungen gemacht und ist deshalb bei uns mit großen Enthusiasmus dabei.

Dr. Diana Knodel von App Camps

Dass Frauen genauso für technische Berufe geeignet sind wie Männer, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Ein gutes Beispiel für dafür ist unsere Ambassadorin Dr. Diana Knodel. Sie hat Informatik mit dem zusätzlichen Schwerpunkt Psychologie studiert und das Startup App Camps zusammen mit ihrem Mann Philipp gegründet. App Camps veranstaltet Programmierworkshops für Kinder und arbeitet dafür vor allem mit Schulen zusammen. Jungen wie Mädchen werden hier spielerisch in die Welt des Codens eingeführt. So entstehen vielleicht die Unternehmerinnen von morgen – und die Unternehmer natürlich auch!

Prof. Dr. Stephanie Birkner im Interview mit Sanja Stankovic

„Female Entrepreneurship“ ist ein Thema, das selbstverständlich nicht nur uns beschäftigt. Prof. Dr. Stephanie Birkner von der Uni Oldenburg  hat es sogar zum Objekt ihrer Forschungen gemacht. Sie bestätigt die These, das gemischte Teams besser abschneiden als rein männliche, sogar um bis zu 67 %. Trotzdem haben Gründerinnen noch immer mit Vorurteilen zu kämpfen, gelten als weniger ertragsorientiert und kommen daher schwerer an Finanzierungen. Frauen haben genauso viele Ideen wie Männer, setzen sie aber seltener um, auch weil es noch zu wenige weibliche Vorbilder gibt. Da muss und kann sich noch einiges ändern, weshalb Stephanie gern den StartupSpot Female Founders unterstützt. Über ihre Forschungsergebnisse werden wir sicherlich noch ausführlicher berichten.

Wer noch mehr Informationen über den StartupSpot Female Founders und seine Unterstützerinnen und Partner haben möchte, sollte diesen Beitrag lesen. Unsere Launchparty ging dann nahtlos über in die Geburtstagsfeier von Hamburg Startups. Fünf Jahre alt wird unsere Mutterplattform dieses Jahr, und das musste natürlich angemessen zelebriert werden! Was da los war, könnt ihr hier erfahren.

Alle Fotos: Stefan Groenveld

Über den StartupSpot Female Founders

Es gibt sie, die Gründerinnen – und wir machen sie jetzt sichtbar! Mit dem StartupSpot Female Founders haben wir eine nationale Datenbank geschaffen, in der alle Startups mit mindestens einem weiblichen Gründungsmitglied zu finden sind. Dort bieten wir einen permanenten Einblick über die Entwicklung des Startup-Ökosystems, das von weiblichen Gründern mitgeprägt wird. Über 25 % der deutschen Startup-Teams haben mindestens ein weibliches Gründungsmitglied. Diese Zahl macht deutlich, dass weibliche Gründer keine Randerscheinung mehr sind! Gemeinsam mit unserer Schirmherrin Dagmar Wöhrl, unseren Ambassadoren und unseren Partnern QVC NEXT und Digital Media Women sorgen wir für mehr Sichtbarkeit von weiblichen Rolemodels und ihren Erfolgen! Spannende Geschichten über starke Gründerinnen erwarten euch hier in unserem Female Founders Dossier.