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Die neue Startupstage beim Startups@Reeperbahn Pitch: AI, Health, Media und Mobility Startups erwarten euch!

Am 19. September geht es wieder heiß her auf dem Hamburger Kiez beim Startups@Reeperbahn Pitch. Vor dem großen Pitch und parallel zu den Blind Dates in den Lovemobilen wird es den ganzen Nachmittag über ein spannendes Programm auf der neuen Startupstage geben. Dort haben Startups erstmalig die Möglichkeit Investoren auf sich aufmerksam zu machen. Das ist dieses Jahr neu, denn in den vergangenen Jahren konnten nur fünf Startups, welche von einem Kuratorium ausgewählt worden sind, den Investoren ihr Unternehmen präsentieren.

Das erwartet euch bei der Startupstage

Eine Reise nach Hamburg lohnt sich ja immer, ganz besonders aber am 19. September, wenn im Gruenspan wieder das Who is Who der deutschen Startupszene ist. Dort könnt ihr vor den großen Pitch-Finale dieses Jahr auch satte 16 Startups beim Pitchen begutachten, auf der Startupstage.

Die Startupstage konzentiert sich auf vier Themenschwerpunkte: Media, AI (künstliche Intelligenz), Mobility, Media und Health.

Startup Nect beim Pitch Startups@Reeperbahn 2017 (Foto: Stefan Groenveld)

Sieben Minuten, die alles verändern können

Sieben Minuten haben die Startups Zeit das Fachpublikum zu überzeugen. Zu den jeweiligen Themenschwerpunkten gibt es jeweils vier Startups, die hintereinander pitchen und im Anschluss Feedback von einer dreiköpfigen Expertenjury bekommen. Wie jedes Jahr bei Startups@Reeperbahn sind auch in diesem Jahr mehr als 300 Investoren, Multiplikatoren und Experten unter den Zuschauern. Eine richtig gute Performance auf der Startupstage könnte also einen zukünftigen Investor an Land ziehen.

Diese Startups könnt ihr bei der Startupstage sehen

Wir stellen euch alle Startups kurz vor, die ihr auf der neuen Startupstage sehen könnt. Wir sind gespannt, ob sie einen Investor vor Ort überzeugen können. Falls ihr noch keine Tickets für den Startups@Reeperbahn Pitch habt, könnt ihr euch hier noch schnell welche besorgen.

Spot on: Media Startups – Powered by next media accelerator

Wann: 13:00 – 14:00 Uhr

Cutnut – Instagram Story Editor für Unternehmen

Cutnut ist ein Story Content Editor, der das Story-Format, bekannt von Instagram und Snapchat, für Unternehmen zur Verfügung stellt.  Mit dem Story Editor können Unternehmen (besonders B2C) ihre Inhalte einfach im Story-Format erstellen, visualisieren und auf ihren bevorzugten Social-Media-Kanälen verteilen. Zu den Kernfunktionen des Editors gehören: Stock Footage, Grafik- Bewegungsvorlagen, Filter und eine UGC-Sammelstelle in Form einer App. Darüber hinaus bietet Cutnut ein Web & Mobile-Widget, mit dem das Unternehmen die Storys direkt auf seiner eigenen Website oder App abspielen kann.

Exponenta – optimiert Content durch Machine Learning 

Exponenta ist ein Tool, welches AI nutzt um Content zu optimieren. Das Tool ermöglicht es vorherzusagen, welcher Content wann im Web funktioniert und am besten über soziale Kanäle zu verbreiten ist. Das Startup nutzt dafür Machine Learning und die Prinzipien des neuro-linguistischen Programmierens. So entstehen Vorschläge, welche Inhalte Publisher als Nächstes veröffentlichen sollten.

Frameright – Optimale Bilderzuschnitte für alle Social Media Plattformen

Frameright aus Finnland löst ein Problem, das alle kennen, die Fotos in den sozialen Medien posten. Dort gibt es keine einheitlichen Formate für die Bilddarstellung – wenn man bei Facebook ein Bild im Querformat hatte, kann es bei Instagram mit dem quadratischen Format schon schwierig werden. Die Software von Frameright sorgt nun dafür, dass in allen Kanälen der optimale Ausschnitt zu sehen ist.

The Shotcaller – professionelle Berichterstattung über E-Sport 

E-Sport fasziniert weltweit immer mehr Menschen. Woran es noch mangelt, ist professionelle Berichterstattung. Entweder schreiben ausgebildete Redakteure ohne echte E-Sport-Kenntnisse oder Nerds, denen das journalistische Handwerkszeug fehlt. Die Webseite The Shotcaller will diese Lücke schließen.

Spot on: AI Startups – Powered by T-Systems

Wann: 14:00 – 15:00 Uhr

QualiFiction – Mit AI zum Bestseller
Wie wird ein Buch zum Bestseller? Das ist ieine entscheidende Frage für Verlage, denn bevor ein Buch veröffentlicht wird, müssen sie entscheiden ob es das größte Werbebudget bekommt, als Besteller tauglich ist, oder eben nicht. Dieses Problem hat QualiFiction erkannt und hat mithilfe künstlicher Intelligenz ein Verfahren entwickelt um vorherzusagen, ob und wie sich ein Buch verkaufen lässt.

collectAI – optimiert das Forderungsmanagement 

collectAI bietet eine Lösung für Forderungsmanagement auf Basis von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz (KI). Die Services reichen von der E-Invoice über den Mahnprozess bis hin zum Inkasso. Das Tool findet den passenden Kommunikationskanal, die richtige Ansprache und das Timing, um mit den Kunden in Kontakt zu treten. Damit sollen Firmen es leichter haben ihre Prozesse zu digitalisieren und zu automatisieren, sowie Umsatz und Kundenbindungsrate zu steigern. Die derzeit rund 20 Firmenkunden der Otto-Tochter sind mittlere und große Unternehmen aus diversen Branchen, wie dem E-Commerce-, Verlags-, Banken- und Energiesektor.

Nordantech – netzbasiertes Projektmanagement-Tool

Nordantech hat Falcon entwickelt, ein netzbasiertes Projektmanagement-Tool, das für anspruchsvolle Business-Transformationsprojekte konzipiert wurde. Falcon ermöglicht es den Nutzern, ihre Projekte zu planen, auszuführen und zu verfolgen, in Echtzeit und gleichzeitig im gesamten Unternehmen.

Picalike – visuelle Suche für Online Shops

Picalike ist ein führender Softwareanbieter im Bereich der visuellen Suche im Internet. Mit optisch ähnlichen und zueinander passenden Artikeln wird die Relevanz der Produktempfehlungen in den Bereichen Mode und Einrichtung signifikant erhöht. Die Picalike-Services unterstützen Betreiber von Online-Shops und Marktplätzen bei der Optimierung der Shop-Performance. Zu den Kunden gehören unter anderem Otto, Bonprix und Esprit.

Spot on: Mobility Startups – Powered by MLOVE

Wann: 15:00 – 16:00 Uhr

Kopernikus Automotive – selbstfahrende Software zur Lenkung des Fahrzeugs

Kopernikus Automotive hat ein Drive-by-Wire-Kit entwickelt, das in viele moderne Serienfahrzeuge eingebaut werden kann und eine selbstfahrende Software zur Lenkung des Fahrzeugs ermöglicht. Das Kit besteht aus Hardware, also aus einen Computer und Sensoren, sowie der notwendigen Betriebssoftware. Softwareentwickler können selbstfahrende Software entwickeln, die auf dieser Plattform läuft. Die erste Version des Kopernikus-Nachrüstsatzes ist für Volkswagen MQB-Fahrzeuge, wie VW Golf, Tiguan, Passat, T-Roc, und viele Audi, Skoda und Seat Fahrzeuge ausgelegt.

Voya vereinfacht mit AI die Buchung von Geschäftsreisen

Voya bietet Unternehmen einen Buchungsservice für Geschäftsreisen. Über einen Chat können die Nutzer mit einer einfachen Nachricht ihre Reise in Sekunden planen und buchen. Voya kombiniert dabei persönlichen Service und künstliche Intelligenz und stellt so die jeweils optimale Reisevariante zusammen.

Floatility bietet eine Alternative zum PKW

Floatility bietet mit seinem E-Floater einen elektrisch getriebenen Elektroroller, der gerade Großstädte entlasten soll. Der E-Floater ist nämlich bestens geeignet für kurze Strecken in der Großstadt. Die damit verbundene Sharing-Plattform schließt Lücken auf der letzten Meile. Dieses Konzept ist bereits in Singapur sehr erfolgreich.

Cido – Nie wieder ein Paket verpassen!

Wer kennt es nicht? Man hat etwas online bestellt, ist aber nicht zu Hause, wenn der Paketbote kommt. Das hat dann meist zur Folge, dass man sich zu unmöglichen Öffnungszeiten in einer Schlange bei der Post einreihen muss. Das ist nicht nur zeitaufwendig, sondern auch nervig.  Cido hat genau dieses Problem erkannt und eine Technologie entwickelt, bei der der Barcode auf dem Paket als Türöffner dient und Empfänger somit unabhängig von Lieferterminen macht.

Spot on: Health Startups – Powered by StartupSpot Germany

Wann: 16:00 – 17:00 Uhr

Nie wieder Jetlag mit Jetlite

Jeder der schon mal einen Langstreckenflug hatte, wird das Problem kennen: Jetlag! Dagegen ist eigentlich kein Kraut gewachsen, aber eventuell ein Licht? Das Startup Jetlite hat sich dieses Problems angenommen und bietet ein Programm, um diesen Effekt abzuschwächen. Dazu gehören eine chronobiologische Kabinenbeleuchtung, spezielle Ernährungskonzepte und eine App, die Passagieren Tipps gegen Jetlag gibt. Durch das gezielte Einsetzen von verschiedenen Lichtern sollen Fluggäste zum richtigen Zeitpunkt müde werden und schlafen und zum „Anti-Jetlag“-geeigneten Zeitpunkt erwachen.

Birds & Trees bietet eine App gegen Mukoviszidose

Birds & Trees hat eine App entwickelt, die an Mukoviszidose erkrankten Kindern bei ihrer Therapie hilft. Der virtuelle Spielkamerad Patchie dient dabei als Identifikationsfigur, denn er muss sich den gleichen Herausforderungen stellen wie die Kinder. Das soll den Kindern den Therapie Alltag erleichtern, zudem soll so auch eine Aufklärung über die Krankheit spielerisch stattfinden. Eine ähnliche App für Asthma ist bereits von Birds & Trees in der Entwicklung.

Fuse – AI unterstützt Ärzte in ihrer Arbeit

Radiologen sind zunehmend überlastet mit der Auswertung von Bilddaten, wie sie Verfahren wie MRT oder CT liefern. Fuse-AI bietet eine künstliche Intelligenz an, die Ärzten einen Teil der ermüdenden Arbeit abnimmt. Die in der Medizin so wichtige zweite Meinung kommt hier also von einem selbstlernenden Algorithmus.

Sympatient bietet Hilfe bei Angsstörungen mithilfe von VR

Ob Flugangst oder panische Angst vor Spinnen – Ängste können stark belasten im Alltag. Millionen Menschen leiden unter Angststörungen und müssen oft Monate auf einen Therapieplatz warten. Sympatient nutzt die virtuelle Realität, um Patienten mit ihren Ängsten zu konfrontieren, damit sie diese überwinden. Betroffene können dabei den Therapieverlauf ihren Bedürfnissen entsprechend selbst bestimmen.

Noch mehr Infos zur Startupstage findet ihr hier. Und wenn ihr gern dabei sein wollt: Hier gibt es die Tickets!

Fotos, falls nicht anders vermerkt: Pixabay

Über Startups@Reeperbahn – Version 6.0

Für Startups wird der September in Hamburg der heißeste Monat – und das zum sechsten Mal. Wenn fünf junge, innovative Unternehmen aus ganz Europa sich beim Startups@Reeperbahn Pitch über 450 Investoren, Corporates, Journalisten und Multiplikatoren der deutschen Digital- und Medienbranche präsentieren, dann glühen die Startup-Herzen. Das Siegerteam des Abends sichert sich den WELT Mediapreis – ein Mediabudget in Höhe von 150.000 Euro- und eine Reise zum begehrten SXSW Festival 2019 in Austin, Texas.

Die ganz eigene Reeperbahn-Atmosphäre und das hochkarätige Publikum eröffnen den Teilnehmern die Möglichkeit zum Networking, wie sie so sonst nirgendwo geboten wird. Unter allen Bewerbern wird ein hochkarätiges Kuratorium die fünf Finalisten auswählen, die ihre Rockstar-Gene am Abend auf der Bühne des Gruenspan ausleben dürfen. Tagsüber findet erstmalig der Pitch-Day statt, bei dem Startups sich in verschiedenen Kategorien interessierten Investoren präsentieren können. Selbstverständlich werden auch die legendären Lovemobile nicht fehlen, die Schauplatz überraschender Begegnungen zwischen Startups und spannenden Mentoren aus VC- und Startup-Welt sind.

What the Health? Fünf Startups, die den Gesundheitsmarkt aufmischen

Fintech, Probtech, Legaltech – das waren sicherlich die Startuptrends der letzen Jahre. Doch es tut sich was im Bereich „Health“. Wie kann man denn das Gesundheitssystem digitalisieren? Wir haben fünf  beeindruckende Startups zusammengestellt, die zeigen, wie das Thema „Health“ die digitale Szene rockt.

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Mit diesen 3 Startups, purzeln die Pfunde wie von selbst

Die ersten warmen Tage liegen hinter uns und somit bei manchen auch schon die erste Panikattacke vor dem Kleiderschrank: „In diese Hose habe ich doch letztes Jahr noch rein gepasst“. Kein Grund um Trübsal zu blasen, Sport kann nämlich richtig Spaß machen! Wir haben drei Startups aus unserem StartupSpot raus gesucht, die Euch (wieder) Fit machen!

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KopfNuss startet Crowdfunding für ihre Kokoswasserschorle

KopfNuss brauchen eure Unterstützung für ihre Crowdfunding-Kampagne. Die drei Jungs aus Norddeutschland entwickeln ihre leckere Fruchtschorlen auf Kokoswasserbasis seit 2014 und haben mittlerweile zwei Sorten auf den Markt gebracht. Die drei Gründer Tobias Herbert, Dennis Redepenning und Torge Brummund haben uns erzählt, was sie mit dem Geld aus der Crowd geplant haben.

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