Tipps und Tricks für mehr Reichweite bei Facebook

Facebook macht es jungen Facebook-Seiten richtig schwer. Bei einer neuen Seite ist die Reichweite meist unter 100 Leuten, selbst wenn die Seite bereits mehrere hundert Follower hat. Auch Sponsored Content wird oftmals nicht gut ausgeliefert und zieht trotz Targeting das falsche Publikum an. Hier ein paar Tipps für euch, wie ihr eure Reichweite verbessern könnt.

Erstellt eine Zielgruppe für eure Beiträge

Seit Januar 2017 ist die Engagementrate bei Posts auf Facebook um 20 Prozent gesunken. Man muss sich also mächtig anstrengen, um für seine Follower sichtbar und interessant zu bleiben. Eine sinnvolle Maßnahme ist es, die Zielgruppe zu selektieren. Dafür müsst ihr aber erst ein mal herausfinden, wer eure Zielgruppe überhaupt ist. Um herauszufinden, welche Art von Beiträgen für eure Zielgruppe passt, ist es wert sich Gedanken zu machen, was eure Zielgruppe ausmacht. Denkt nicht nur zwingend an euer Produkt, sondern auch daran, wie der Mensch ist, der sich das Produkt kauft. Was hat er für Hobbies, verreist er gerne, wohnt er in einer Großstadt oder doch eher im Dorf? Wenn ihr das herausgefunden habt, dann könnt ihr bei eurer Unternehmensseite einstellen, an welche Zielgruppe euer Content ausgeliefert werden soll.

So geht’s

Gehe auf deine Facebook-Seite, klicke auf Einstellungen, gehe auf „Bevorzugte Seitenzielgruppe“ und erstelle dann eine Zielgruppe. Hier kannst du Interessen filtern, Geschlecht oder aber auch Regionen. Es lohnt sich da etwas Zeit zu investieren, da es die Reichweite auch qualitativ besser macht.

Der News-Feed bei Facebook liebt Videos

Facebook ändert zwar immer mal wieder seine Algorithmen, welche Beiträge bevorzugt gezeigt werden. Was aber längst kein Geheimnis mehr ist, dass Videos und vor allem Live-Videos der „News-Feed-Hit“ sind. Es lohnt sich daher auch interessanten Content als Video zu verpacken. Das können Interviews sein oder Behind the Scenes oder einfach nur einen Rundgang durch euer Büro. Werdet kreativ und vor allem ziert euch nicht, mal etwas neues auszuprobieren.

Die 80/20 Regel trickst den Algorithmus aus

Das ist vielleicht der wichtigste Punkt, der für Unternehmen zu beachten ist, um Follower aktiv zu halten und den Umsatz zu erhöhen. Was es mit dieser Regel auf sich hat ist eigentlich ziemlich simpel. 80% der Beiträge sollten nichts mit verkaufen zu tun haben, sondern nur dazu dienen die Fans zu unterhalten. Das hilft auch dabei ein Brand zu schaffen und Follower langfristig zu binden.

Wenn 80% der Posts gut ankommen und auch viel Interaktion beinhalten, erkennt das der Algorithmus von Facebook und liefert alle Beiträge besser aus. Denn Facebook ist daran interessiert, dass Beiträge die „gut“ gehen auch viel ausgeliefert werden, denn das bedeutet, die Nutzer sind länger bei Facebook und können somit auch mehr bezahlten Content konsumieren. Das heißt also, wenn ihr 80% werbe – und linkfreien Content spielt, werden die 20% „Werbebeiträge“ verziehen und ebenfalls gut ausgespielt, weil der Algorithmus die dann nicht „mitbekommt“. Es ist jedoch empfehlenswert die Anzahl der Beiträge, die etwas verkaufen sollen, so gering wie möglich zu halten, also bei 20% oder weniger.

Trends und aktuelle Ereignisse mit einbinden

Nehmen wir mal Trump als Beispiel. Der Hashtag war etliche male unter den Top 3 auf Twitter und unzählige GIFs, Memes und Artikel auf Facebook handelten von Donald Trump. Wie kann man also so einen Trend für sich nutzen? Ein sehr gutes Beispiel ist das Startup Smuus. Smuus verkauft eigentlich einen Brotaufstrich. Nun ist der Weg schon sehr weit von Trump zu Brotaufstrich, aber das Unternehmen hat es dennoch geschafft, eine sinnvolle Verbindung zu schaffen. Damals waren alle News-Feeds voll mit Artikeln und Bildern zu dem Einreiseverbot, womit Trump für Aufregung sorgte.

Denkt also nicht zu starr und werdet kreativ! Denkt auch nicht immer daran eurer Produkt zu verkaufen, sondern viel mehr daran, was eure Fans unterhalten könnte. Denn zwangsläufig führt das auch zu besseren Umsatz, wenn die Leute sich nicht ständig zugespamt, sondern eben unterhalten fühlen.

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