Wer alles für den StartupSpot Rhein-Main steht

Diese Woche war es soweit: Der StartupSpot Rhein-Main wurde in Frankfurt offiziell gelauncht. Das haben wir an dieser Stelle ja schon gefeiert, aber an dem Abend ist so viel passiert, dass wir gern noch einmal einen Blick zurück werfen. Erneut also Vorhang auf für Macher, Unterstützer und Freunde der Startup-Szene im Rhein-Main-Gebiet!

 

Kirsten Oppenländer, Leitern Digitale Lösungen Firmenkunden Deutsche Bank AG

Schon der Ort, an dem die Eröffnung über die Bühne ging, hatte passender kaum sein können. Am Finanzstandort Frankfurt am Main musste es natürlich eine Bank sein. Genauer gesagt, die Deutsche Bank, die mit ihrer Digitalfabrik einen Platz geschaffen hat, an dem Old und New Economy zusammenkommen.

Interne und externe Experten sowie Startups finden sich hier zu Teams zusammen, die nach modernsten Methoden die Herausforderungen des digitalen Wandels meistern. Das allein ist schon eine eigene Geschichte wert – die auch bald an dieser Stelle zu lesen sein wird.

Sina Gritzuhn und Sanja Stankovic, Gründerinnen von Hamburg Startups und StartupSpot

Nach einer kurzen Begrüßung durch Kirsten Oppenländer von der Deutschen Bank erzählte Sina Gritzuhn, was es eigentlich mit dem StartupSpot auf sich hat. Sina ist eine der Gründerinnen von Hamburg Startups und Initiatorin des StartupSpots.

Als die Webseite 2013 online ging, war Hamburg noch eine Informationswüste, was die Startup-Szene anging. Das hat sich inzwischen deutlich geändert. Auch dank Hamburg Startups, das mit dem international renommierten Startups@Reeperbahn Pitch und einer Reihe unterschiedlicher Networking-Events Persönlichkeiten aus allen Bereichen zusammenbringt, die die Leidenschaft für Startups eint.

Der StartupSpot ist als Informationsquelle einmalig

Und dann ist da noch der Startup Monitor, eine Datenbank, die die wichtigsten Fakten über junge Unternehmen zusammenfasst. Über 600 Einträge sind es inzwischen in der Hamburger Ausgabe. In Deutschland ist eine solche Fundgrube an Informationen einmalig, oder war es zumindest bis vor kurzem, den es gibt ja jetzt den draus hervorgegangenen StartupSpot.

In Baden-Württemberg und jetzt eben auch im Gebiet Rhein-Main. Schon lassen sich Unterschiede zwischen den Regionen feststellen. Die Handelsstadt Hamburg ist besonders beim E-Commerce stark vertreten, Baden-Württemberg setzt auf Technologie und Rhein-Main, na klar, auf Fintech. Jeder StartupSpot verspricht dabei, immer die neuesten Zahlen über das jeweilige Ökosystem abzubilden.

Paul Herwarth von Bittenfeld, Gründer von Rhein-Main Startups

Damit dieses Versprechen eingehalten werden kann, braucht es einen starken regionalen Partner wie Rhein-Main Startups. Diese Plattform hat Paul Herwarth von Bittenfeld aus ähnlichen Motiven, wie sie auch bei Hamburg Startups bestanden, bereits 2011 gegründet. Es steckt also schon eine Menge Erfahrung in Rhein-Main Startups, und durch den StartupSpot kommt noch eine wesentliche Komponente hinzu. Über 60 Startups sind hier inzwischen gelistet, und das werden sehr bald sicher noch sehr viele mehr. Wer sich kostenlos eintragen möchte, kann das hier tun.

Chris Lodde, CMO von CLARK

Schon registriert haben sich die eigentlichen Helden des Abends, nämlich die drei Startups, die sich stellvertretend für die vielfältige Szene in Rhein-Main in der Digitalfabrik vorgestellt haben. Den Anfang machte CLARK, ein digitaler Versicherungsmakler. Die App des 2015 gegründeten Startups wurde bereits über 500.000-malheruntergeladen. Ein Robo-Advisor hilft den Kunden, ihre Versicherungsverträge zu optimieren und dabei kräftig Geld zu sparen. Befürchtungen, der unpersönliche Robo-Advisor könnte Nutzer abschrecken, bewahrheiteten sich nicht, im Gegenteil; die Zufriedenheit liegt bei weit über 90%. Das hat auch Investoren überzeugt: In einer Serie A-Finanzierung gab es 13,2 Millionen Euro, was selbst Tech Crunch aus den USA eine Story wert war.

Jörg Diehl von aescuvest

Crowdfunding hat in letzter Zeit nicht nur für positive Schlagzeilen gesorgt. Es gibt sogar Stimmen, die sagen, diese Finanzierungsform sei für Startups gar nicht so geeignet. Für aescuvest, das zweite Vorzeigestartup des Abends, gilt das nicht, denn dies ist eine Plattform von Spezialisten für Spezialisten. Hier suchen ausschließlich Projekte aus dem Gesundheitsbereich Investoren, und die Community der Anleger stammt ebenfalls aus diesem Sektor. Folgerichtig investieren Fachleute in Startups und Erfindungen, von denen sie wirklich etwas verstehen und deren Erfolgschancen sie beurteilen können.

Michael Hübl, Geschäftsführer von flinc und flott

flinc und flott ging es bei der letzten Startup-Präsentation weiter.Das sind nämlich die Namen zweier miteinander verbundener Unternehmen, die für zeitgemäße Formen der Mobilität stehen. flinc ist eine App für Mitfahrgelegenheiten,die Menschen aus der Nachbarschaft zu Fahrgemeinschaften zusammenbringt. Seit 2010 ist das Startup unterwegs und gehört damit fast schon zum Establishment. Noch in der Einführungsphase befindet sich dagegen flott, das den öffentlichen Nahverkehr revolutionieren will. Die Idee: Kleinbusse, die nicht an feste Haltestellen gebunden sind, sondern da halten, wo die Menschen tatsächlich ein- und aussteigen wollen.

Der Abend bot auch reichlich Gelegenheit für interessante Gespräche.

Es gab also viel zu erzählen bei der Auftaktveranstaltung des StartupSpots Rhein-Main. Doch was ist außerdem unverzichtbar, um ein solches Event zu einem Erfolg zu machen? Genau, das richtige Publikum! Zum Glück war auch das erschienen, zahlreich und gut gemischt. So entstanden bei leckeren Wraps des Hamburger Liefer-Startups eatclever und kalten Getränken viele Gespräche, die hoffentlich über den Abend hinaus die Startup-Szene Rhein-Main voranbringen werden. Genau wie der StartupSpot, der sich noch den einen oder anderen Anlass zum Feiern bieten wird. Bis zum nächsten Mal!

Habt ihr ein Startup in Hamburg, Baden-Württemberg oder im Rhein-Main-Gebiet? Dann tragt Euch jetzt kostenlos in den jeweiligen StartupSpot ein! Wir freuen uns auf Euch!

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