3 Startups aus Berlin und München für das German Haus in Texas

Vom 10. bis 15. März geben sich im German Haus beim SXSW-Festival in Austin, Texas deutsche Startups die Klinke in die Hand. Drei von ihnen haben wir gestern schon vorgestellt, heute folgt nun das nächste Trio, dieses Mal aus Berlin und München.

Inspirient

Guillaume Aimtetti (Foto: Inspirient)

Das Berliner Startup Inspirient ist gleich mit zwei Mann dabei: CEO Georg Wittenburg und Mitgründer Guillaume Aimtetti treten die Reise nach Amerika an. Zu verdanken haben sie dies ihren Sieg beim Startups@Reeperbahn Pitch 2017.  Nach eigener Definition baut Inspirient das selbstfahrende Auto der Business Analytics – eine Dienstleistung, die für die Kunden die Analyse von Geschäftsdaten vollständig automatisiert. Analysten und Beratern nimmt das Startup die händische Berechnung von Kennzahlen (KPIs), das Pivotieren von Tabellen und die Suche nach Trends und Korrelationen in Daten ab. Es hilft Managern, ihre hochqualifizierten Analysten durch die vollständige Automatisierung verbreiteter Analysemethoden effizienter einzusetzen. Die Technologie vereint das analytische Fachwissen eines Management-Beraters in Form eines Expertensystems mit der Geschwindigkeit und Skalierbarkeit eines Rechenzentrums.

Georg Wittenburg (Foto: Inspirient)

Die beiden Softwareprofis sind bei SXSW auf der Suche Leuten, die sich mit automatisierter Datenanalyse beschäftigen. Das können Unternehmen und andere potenzielle Kunden genauso sein wie Investoren.

Als unverzichtbares Gepäckstück hat Guillaume eine Zahnbürste genannt. Sollte ihm Elon Musk begegnen, würde er ihn nach einem Frühbucherticket zum Mars fragen. Georg geht nicht ohne ein Paar Socken auf Reisen und hätte da Fragen an zwei mehr oder weniger imaginäre Berühmtheiten. Von Austin Powers möchte er wissen, wie er an „Mojo“ käme, und von Chuck Norris, wie er ein bisschen mehr wie der Actionheld werden könne.

Hashtags für Inspirient: #DataAnalytics #DataIntelligence #AI

Scrivito

Thomas Witt (Foto: Scrivito)

So hat sich Scrivitio aus Berlin dem StartupSpot vorgestellt: Scrivito revolutioniert die Art und Weise, wie Webseiten erstellt und verwaltet werden. Es ist ein benutzerfreundlicher SaaS Content Management Service (CMS) der sich an Digitalagenturen und mittlere bis große Unternehmen richtet. Scrivito basiert auf JavaScript, wurde von Grund auf als cloudbasierter Service entwickelt und ist die flexibelste Lösung, Websites sicher und komfortabel zu entwickeln und zu betreiben. Scrivito hat seinen Hauptsitz in Berlin – mit weiteren Niederlassungen in den USA und Polen – und wird von Infopark AG, einem seit 20 Jahren etablierten Pionier der CMS-Technologien entwickelt.

Für das Softwareunternehmen ist der Gründer Thomas Witt in Texas. Er freut sich besonders auf die vielen Gelegenheiten zum Netzwerken und hofft, dabei potenzielle Geschäftspartner zu treffen.

Hashtags für Scrivito: #Content Management#Serverless #SaaS

Kontextlab

Die Aussagen zu den einzelnen Startups stammen überwiegend aus einem Fragebogen, den sie uns freundlicherweise beantwortet haben. Bei Kontextlab sind die Antworten besonders knackig geraten. So stellt sich das Startup als eine „SaaS-Lösung eines Content Management Systems für digitale Wissenslandkarten“ vor. Die von den Münchnern entwickelte Software, die Geschäftsführer Bernhard Scholz in Austin präsentieren wird, kann komplexe Themen verständlich darstellen.

Berhard bringt als Grundausstattung Socken, einen Hut und eine Sonnenbrille mit (wird aber sicherlich vollständig bekleidet sein) und will viele Leute treffen, um seine Lösung vorzustellen und neue Insprationen zu bekommen. Vielleicht von Elon Musk, von dem er gern wissen würde, was er als nächstes vorhabe. Oder von Peter Thiel, den er zwei ganz simple Fragen stellen möchte: warum und wie?

Hashtags für Kontextlab: #contentmanagement #knowledgemap #informationmanagement

Wer bei SXSW unterwegs ist und diese und rund 30 andere Startups erleben möchte, sollte auf jeden Fall vom 10. bis 15 März beim German Haus vorbeischauen. Das ganze Programm gibt es hier.

Beitragsbild: Gesprächsrunde im German Haus 2017 (Dan Taylor – dan@dantaylorphotography.com)