#Female Founder Andrea Stenz “ Ände gut, alles gut!“

Im Rahmen unseres StartupSpot Female Founders stellen wir euch heute Andrea Stenz, Mitgründerin von Ände GmbH vor.
Das ist der Anfang von Ände ! Andrea, Jonas und Dominik sind das
Gründerteam von Ände. Für alle Ferndurstigen spüren sie weltweit die beliebtesten Limonaden-Klassiker auf und komponieren daraus erfrischende Ände-Kreationen –natürlich bio, leicht und alkoholfrei.
Mit Freude und Begeisterung arbeiten sie jeden Tag daran, ihre Produkte und Ände insgesamt immer besser, nachhaltiger und wirkungsvoller zu machen. Damit ihr den Genuss erleben und sie viel bewirken können!

Wir haben Andrea fünf Fragen zu ihrem Unternehmen gestellt.

Liebe Andrea, was hat dich zum Gründen animiert?

Den Wunsch nach einem eigenen Unternehmen trage ich schon sehr lange in mir. Nach dem Studium und einigen Jahren in der normalen Arbeitswelt fasste ich dann in einer schlaflosen Nacht in Sydney gemeinsam mit Dominik, meinem Partner-Partner den Entschluss, ein erfrischendes Ginger Beer für den Purgenuss auf den deutschen Markt zu bringen. Ich selbst hatte mein erstes Ginger Beer während unserer Afrika-Reise im Jahr 2013 getrunken und war seitdem nicht mehr davon losgekommen. Nachdem ich bereits die ein oder andere Gründungsidee erdacht, durchgerechnet und wieder verworfen hatte, ließ uns die Getränkeidee nicht mehr los und so machten wir uns im Herbst 2014 mit der TU Berlin an die Produktentwicklung. Im März 2016 war es dann so weit und die ersten Flaschen Ginger Root und Gentle Ginger wurden abgefüllt. Das war also der „Anfang von Ände“. Seitdem ist viel passiert und wir haben noch sehr viel mehr vor, um allen Geschmacksverliebten bei ihrem Ferndurst zu helfen und um unsere Partner NFTE e.V., die Stiftung Lernen durch Engagement und das Team um StartupyourFuture mehr und mehr zu unterstützen.

Ände Gründerin, Andrea Stenz

Wieso hast du dich für die Food Branche entschieden?

Für die Foodbranche und die Getränkeproduktion habe ich mich schlichtweg aus purer Begeisterung und Produktverliebtheit zu Getränken entschlossen. Für mich persönlich war und ist es einfach unerlässlich, dass ich voll und ganz hinter den Produkten und unserem Wirken im Allgemeinen stehe und dafür brenne. Unsere Vision, mit Ände auch zu einem nachhaltigeren Wirtschaften insgesamt beizutragen und gemeinsam mit anderen Gleichgesinnten Startups mehr zu bewirken, das ist es, was mich jeden Tag aufs Neue anspornt.

 

Was sind deine größten Herausforderungen?

Die größten Herausforderungen für uns sind Sichtbarkeit/Bekanntheit und die Betreuung unserer bestehenden Kunden. Um an der Sichtbarkeit zu arbeiten, haben wir im Dezember ein weiteres Teammitglied an Bord geholt, die unseren Social-Media-Auftritt professionalisieren wird – unsere„Social Media Fee“ Alma. Überdies ist 2019 eine Marketingkampagne geplant und wir werden am POS in einer ersten Runde 300-400 Ände-Displays platzieren. Bzgl. der Kundenbetreuung und der Marktbesuche haben wir mit der Firma Voelkel einen starken Partner an der Seite, mit dem wir uns in 2019 noch stärker fokussieren werden.

Produktseitig haben wir uns auf die Fahne geschrieben, unsere neuen aber auch unsere bestehenden Sorten immer weiter zu verbessern – sowohl hinsichtlich des Rohwarenbezugs als auch hinsichtlich der Produkteigenschaften. Ein großes Thema stellt für uns die Frage der Zuckermenge und -art dar. Wir haben hier schon sehr viel ausprobiert und bleiben dran, um die Zuckermenge weiter zu reduzieren und nach Alternativen zu suchen, die allerdings immer eine Sache gewährleisten müssen: Der typische Ände-Geschmack muss weiterhin auf höchstem Niveau bleiben 🙂

Flaschentrio, Ände Bio Limos

Wie ist dein Startup finanziert?

Wir haben uns bei Ände von Anfang an komplett selbst finanziert. Für uns war es gerade ein wichtiger Punkt, dass wir von Beginn an unsere Entscheidungen eigenverantwortlich treffen konnten und mithin keinerlei Zwang oder Wunsch bei all unserem Handeln von Dritter Seite aus besteht. Wir haben daher unser Erspartes eingesetzt und uns damit die Selbständigkeit ermöglicht. Sicherlich gibt es aus den unterschiedlichsten Gründen Vorteile von jeglicher Art der Fremdfinanzierung. Für uns persönlich war der Weg über das eigene Kapital jedoch der einzig wünschenswerte, und wir würden es jederzeit wieder tun.

 

Was rätst du anderen Gründerinnen?

Machen! Wenn ihr eine Vision habt, etwas, wofür ihr brennt, dann verfolgt dieses Ziel. Sprecht mit Menschen, die selbst gründen oder gegründet haben. Lasst euch anstecken und pushen. Sammelt Menschen mit Ideen und Unternehmergeist um euch, denn dann geht’s vorwärts mit eurer eigenenSache.

Verlasst euch auch hin und wieder einfach auf eurer eigenes Bauchgefühl. Sicherlich ist man manchmal neu in der Branche, möchte sich auf Tipps und Tricks anderer verlassen können. Doch am Ende: hört auf euch selbst und lasst euch nicht allzu viel reinreden. Es ist eure Idee, eure Vision und euer Bauchgefühl dazu weiß am ehesten, was im jeweiligen Moment besser für euch und eure Geschäftsidee ist.
Netzwerkt von der ersten Sekunde an. Denn irgendwann hat meinen einen bunten Strauß an Bekanntschaften, Partnern und Freunden, die man bei fast allen Fragen ansprechen kann. Das hilft enorm.

 

Vielen Dank für das Schöne Gespräch liebe Andrea! Hier erfährt man mehr über Andrea und ihre Aktivitäten

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Über den StartupSpot Female Founders

Es gibt sie, die Gründerinnen – und wir machen sie jetzt sichtbar! Mit dem StartupSpot Female Founders haben wir eine nationale Datenbank geschaffen, in der alle Startups mit mindestens einem weiblichen Gründungsmitglied zu finden sind. Dort bieten wir einen permanenten Einblick über die Entwicklung des Startup-Ökosystems, das von weiblichen Gründern mitgeprägt wird. Über 25 % der deutschen Startup-Teams haben mindestens ein weibliches Gründungsmitglied. Diese Zahl macht deutlich, dass weibliche Gründer keine Randerscheinung mehr sind! Gemeinsam mit unserer Schirmherrin Dagmar Wöhrl, unseren Ambassadoren und unseren Partnern QVC NEXT und Digital Media Women sorgen wir für mehr Sichtbarkeit von weiblichen Rolemodels und ihren Erfolgen! Spannende Geschichten über starke Gründerinnen erwarten euch hier in unserem Female Founders Dossier.